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1. Damen: ... und es fehlte doch ein Tor

Es war schon etwas Ehrfurcht im Spiel, die Gäste der HSG Wennigsen/Gehrden am heutigen Sonntag in Uetze zu begrüßen, die die letzten beiden Spiele gegen Bothfeld und Herrenhausen zwar nicht haushoch dennoch aber deutlich gewinnen konnten. Die Spielerinnen um Trainer Rainer Bode stellten sich demzufolge auf einen nicht einfach zu schlagenden Gegner ein und der Nervenkitzel wie letztlich vor zwei Wochen gegen Anderten war fast schon vorprogrammiert. Anders als erwartet stellte sich aber eben jener Nervenkitzel erst ist der zweiten Hälfte der Partie ein.

Angefangen hat alles mit einer etwas löchrigen Deckung der Uetzer Damen, die es anfänglich nicht schafften, die Kreisläuferin der Gäste im Blick zu behalten, worüber entsprechend die ersten Tore fallen konnten. Weitere Schwierigkeiten bereitete ebenso die ballstarke und wurfgewaltige linke Rückraumspielerin der HSG mit der Nummer 16, bei der von Beginn an ebenso die Kontrolle fehlte. Ab dem kurz erarbeiteten 2:2 gelang es den Uetzerinnen nicht mehr, einen Torausbau der Gäste zu verhindern, sodass diese sich langsam aber sicher an einen 6:10 Halbzeitstand heranarbeiten konnten. Zwar verbesserte sich die Abwehrarbeit samt Kreisläuferkontrolle im Laufe der ersten Halbzeit merklich, nichtsdestotrotz fehlte es im Uetzer Angriffsspiel dann doch an Einfallsreichtum und Druck. Ein Grund dafür war die sehr offensiv gestaltete Deckung  der Uetzer Mitte-Spielerin Frederike Schaper, die sich teilweise unweigerlich aus dem Uetzer Angriffsspiel zurückziehen musste und es hier bei den beiden Uetzer Halbpositionen in Teilen noch etwas an Idee fehlte mit diesem Umstand umzugehen. ‚Gleiches mit gleichem vergelten‘, so könnte man es jedenfalls nennen, als eben jene Frederike Schaper gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit dazu abkommandiert wird, die schon angesprochene Nummer 16 der Wennigser ebenfalls mannzudecken und damit den Spielfluss der HSG-Gäste sichtlich zu beeinflussen. Durch eine immer bessere Abwehrarbeit und durchaus mehr Zug zum Tor im Angriff konnten sich die VfL-Damen dann doch recht schnell an das zweite Unentschieden in diesem Spiel heranarbeiten. Mit dem 15:15 war nun endlich wieder Land in Sicht und die altbekannte Aufholjagd zog einmal wieder erneut in die Uetzer Sporthalle ein. Tor um Tor wurde nun gekämpft und gearbeitet was das Zeug hielt, ein Unentschieden folgte das nächste, bis es einer HSG-Spielerin gelang sich in einem eigentlich lapidaren Zweikampf den Ball zu erhaschen und den Siegtreffer zum 19:20 zu setzen.

Für Uetzer spielten:

Jenny Ricke (TW), Julia Knoche, Yvonne Scherer (2), Nora Fieberg (3), Lena Heineke, Nathalie Schiemann (9), Alina Kohlmeier (2), Beate Volz, Frederike Schaper (2), Marina Schwarze (1)

 

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