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1. Herren gegen Himmelsthür: Eine Niederlage für die Moral

Nach langem spannenden Kampf musste sich die 1. Herren am Sonntagnachmittag dem TuS Grün-Weiß Himmelsthür mit 24:27 geschlagen geben. Dabei hätte das Spiel auch eine andere Richtung nehmen können. Angefeuert von einem großartigen Publikum konnte sich Uetze jedoch letztlich nicht gegen die schnellen Hildesheimer durchsetzen.

Über 200 Zuschauer sahen in heimischer Halle eine packende und vor allem kurzweilige Partie. Uetze fehlte am Ende die Genauigkeit im Abschluss und das berüchtigte Quäntchen Glück.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste aus Hildesheim. Der Tabellenzweite überzeugte in der Anfangsphase mit schnellen Ballstafetten, auf die Uetze vorerst kein Mittel hatte. Beim Stand von 2:5 stellte Uetzes Coach Julian Winkel in der Abwehr um. Die schnellen Außen wurden in die Mitte gezogen, wodurch der Mittelblock dynamischer wurde.

In der Offensive konnte Uetze nun deutlich mehr Akzente setzen. Besonders der Rückraum um die beiden Wietfelds Jonas und Thorben nahm sich immer wieder Würfe aus der Distanz, die der gegnerische Keeper nicht entschärfen konnte. Beim Stand von 9:7 warf der Coach der Gäste die erste Auszeit-Karte.

Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Seinen Höhepunkt fand dieser in der letzten Minute der ersten Hälfte. Einer 2-Minuten-Strafe für die Gäste folgte sekundenschnell die grüne Karte des Heimtrainers Winkel. Den letzten Angriff nutzte Kreisläufer Niklas Benefeldt zum völlig verdienten 14:14-Ausgleich.

In der Halbzeit war den Fans klar, dass durchaus etwas zu holen war gegen den Gegner aus Himmelsthür.
Sinnbildlich für diese Ansicht war der Jubelschrei der Spieler mit dem Halbzeitpfiff.

Eine Hälfte stand den Jungs allerdings noch bevor. Und die hatte es in sich!

Nach einem Drei-Tore-Run der Hildesheimer schien sich das Spiel in die falsche Richtung zu drehen. Mit Willensstärke und der nötigen Konsequenz aus dem Rückraum konnte Uetze das Spiel wieder ausgleichen (17:17).
Mit der Hereinnahme des vierten Wietfeld-Bruders Kai gewannen die Angriffe der Blau-Weißen an Struktur. Allerdings fand Uetze in der Torbegrenzung der Gäste seinen hartnäckigsten Gegner. Vier Würfe ans Aluminium in den letzten 15 Minuten waren am Ende der Grund, warum Uetze höchstens auf ein Tor herankam, bevor Himmelsthür wieder vorlegen konnte.

Am Ende steht mit dem 24:27 ein Ergebnis, das einerseits für Ernüchterung, bei Coach Winkel andererseits allerdings auch viel Zuversicht auslöste: "Wir hatten gute Chancen, gegen den Tabellenzweiten zu gewinnen. Wir ziehen aus dieser Niederlage enorme Energie. Und eins will ich nicht ein drittes Mal erleben: Dass unser Gegner in unserer Halle einen Kreis bildet und 'Auswärtssieg' skandiert." Rechtsaußen Philipp Lackinger, bester Mann auf Uetzer Seite fand auch viel Positives in dem Ergebnis: "Mit so einer Leistung brauchen wir uns in den verbleibenden Saisonspielen nicht verstecken. Die Abwehr hat heute richtig gut funktioniert, leider hatten wir im Angriff nicht so viel Glück."

In der Tabelle belegt Uetze weiterhin den zehnten Platz, der Abstand auf die hinteren Plätze ist jedoch nicht besonders komfortabel. In zwei Wochen hat Uetze die Chance, diesen Abstand wieder etwas auszubauen. Im direkten Duell mit dem Tabellenelften, dem Hannoverschen SC, kann das Team von Coach Winkel die Weichen für eine weitere Saison in der Landesliga stellen.

Es spielten:
Philipp Lackinger (6 Tore), Kai Wietfeld (4), Jonas Wietfeld (3), Thorben Wietfeld (3), Dennis Jünemann (3), Hendrik Harms (2), Niklas Benefeldt (1), Maximilian Kelpe (1), Jan Wietfeld (1), Torben Schnell, Marten Liefke, Wilko Margraf - Christian Jäger (TW), Marco Pagel (TW).

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