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Die Serie ist gerissen. Seit über einem Jahr hat der VfL Uetze keine Niederlage mehr in heimischer Halle kassiert. Bis Samstag.

Gegen den letztjährigen Tabellen-Fünften vom Hannoverschen SC gab es eine am Ende verdiente Niederlage. Beim 20:23 wurde der Mannschaft wie schon im Auftaktspiel in Hildesheim Himmelsthür vor Augen geführt, dass Landesliga eben nicht mehr Regionsoberliga ist. "Landesliga ist halt keine Klassenfahrt", stellte Rückraumspieler Jonas Wietfeld nach dem Spiel fest. Ein Fazit, das weniger der spielerischen Intelligenz der Gäste als vielmehr der körperlichen Robustheit des HSC galt.

Das Spiel begann mit zwei offensiv engagierten Mannschaften, die jedoch im Abschluss nicht die nötige Konsequenz zeigten, um sich vom Gegner abzusetzen. Die über 150 Zuschauer sahen gute Defensivreihen, die, wenn nötig, noch einen starken Torwart als letzten Rückhalt zur Verfügung hatten. Bereits in der Anfangsphase ließ der HSC keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie Erfahrung mit der harten Gangart der Landesliga haben. Die Schiedsrichter ließen viel laufen und gaben dem Spiel so eine attraktive Schnelligkeit.

Die 2-Minuten-Strafe für den Hannoveraner Tobias Schöttelndreier in der 27. Minute hätten die Uetzer eigentlich zu ihrem Vorteil nutzen müssen, einem Unterzahltor folgte jedoch wenig später sogar noch ein unnötiger 7-Meter, den Christian Heike zum 15:13 für den HSC im Tor unterbrachte. Das war auch der Halbzeitstand.

Die zweite Hälfte folgte einem ähnlichen Schema. Hannover war aggressiver in den Eins-gegen-Eins-Duellen und schien dem VfL vorne wie hinten überlegen. Der Angriff der Uetzer ließ phasenweise etwas Tempo vermissen und war von zu vielen Einzelaktionen aus dem Rückraum geprägt. Nichtsdestotrotz blieb Uetze bis Minute 53 auf ein Tor dran und ließ die Fans vom ersten Landesliga-Sieg überhaupt träumen (19:20).

Durch zwei schnelle Tore von Lennart Ramberg gelang dem HSC dann jedoch die Vorentscheidung. Das 19:22 ließ sich in den verbleibenden vier Minuten nicht mehr aufholen. Am Ende trafen beide Teams noch einmal ins Tor, sodass am Ende eine verdiente 20:23-Niederlage für Uetze auf der Anzeigetafel stand.

Nach dem 25:30 letzte Woche in Hildesheim musste Uetze gegen den HSC nun zwar die zweite Niederlage im zweiten Spiel einstecken, Rückschlüsse auf die gesamte Saison lassen sich allerdings nur bedingt ziehen, zumal die beiden Teams die vergangene Saison in der oberen Hälfte der Tabelle abgeschlossen haben.

Stimmen zum Spiel gab es unter anderem von Coach Susanne Schaper: "Wenn du die Bälle vorne immer nur halbhoch aufs Tor wirfst, musst du dich am Ende nicht wundern. In der Abwehr standen wir richtig gut, haben die Jungs schnell festgemacht und wenig zugelassen. Das hat heute am Ende aber leider nicht gereicht." Co-Trainer Julian Winkel sagte nach der Partie: "Wir müssen jetzt schauen, dass wir in Hameln am Sonntag die ersten Punkte holen. Natürlich wussten wir, dass die Landesliga keine einfache Angelegenheit wird, unterlegen waren wir in den ersten beiden Spielen aber nicht. Das stimmt mich zuversichtlich. Wir gehen motiviert in die kommenden Wochen."

Am kommenden Sonntag tritt der VfL Uetze auswärts um 15:00 Uhr beim VfL Hameln II an. Dieser konnte am ersten Spieltag gegen Sehnde einen deutlichen Sieg holen, musste am Sonntag gegen Hessisch-Oldendorf allerdings eine Niederlage einstecken. Julian Winkel zum kommenden Gegner: "Bei zweiten Mannschaften weißt du nie richtig, was kommt. Vielleicht helfen ein paar von denen bei der ersten Mannschaft aus, vielleicht sind auch alle an Bord, das kannst du nie sagen. Letztlich müssen wir in dieser Liga gegen jede Mannschaft den Anspruch haben, Punkte zu holen."

Es spielten: Thorben Wietfeld (6 Tore/davon 1 Siebenmeter), Kai Wietfeld (6), Marten Liefke (3), Torben Schnell (2), Jonas Wietfeld (2), Niklas Benefeldt (1), Dennis Jünemann, Jan Wietfeld, Maximilian Kelpe, Hendrik Harms, Wilko Margraf, Marco Pagel (TW), Christian Jäger (TW).

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Pflichtaufgabe erfüllt! Die 1. Herren konnte am Sonntagnachmittag ihr Heimspiel gegen den Hannoverschen SC II gewinnen. Glanzlos, aber souverän. Das 29:23 bewies einmal mehr, dass die Offensive bei Uetze die beste der Liga ist, die Defensive sich aber noch steigern muss, um am Ende den ganz großen Wurf zu landen.

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Aufregend, knapp und spannend bis zur letzten Minute. In der Regel beschreiben diese Attribute alle Heimspiele des VfL Uetze in dieser Saison. Für das Spiel der 1. Herren am vergangenen Sonntag galten jedoch andere Regeln. Zu groß war der Unterschied zwischen unserer überlegenen 1. Herren und den Gästen aus Altwarmbüchen. Am Ende stand ein 31:23 auf der Anzeigetafel. Ein Sieg, an dem nie Zweifel aufkamen.

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