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VfL Herren verschlafen die erste Halbzeit

An diesem Wochenende musste die 1.Herren beim Hannoverschen SC antreten. In der letzten Saison gelang dem VfL kein Punktgewinn gegen den HSC. Dies sollte diese Saison nicht mehr passieren. Zumal der HSC ein Gegner auf Augenhöhe ist.

Entgegen allen Vorsätzen kam die 1.Herren des VfL in der Anfangsphase schwer ins Spiel. So lag die Uetzer Riege schnell 0:2 zurück. In der 5. Spielminute glich der VfL zum 2:2 aus. Doch im Uetzer Angriffsspiel wurde keine Dynamik erzeugt und unnötige Ballverluste waren die Folge. Nicht nur das Angriffsspiel war zu diesem Zeitpunkt der Grund für einen immer größer werdenden Rückstand. In der Abwehr hatte der VfL keinen Zugriff und musste einfache Gegentore einstecken. So lag das Team knapp 5 Minuten vor der Halbzeit mit 11:18 zurück. Durch einen 3:1 Torlauf verkürzten die Blau-Weißen zur Halbzeit auf 14:19. In der Halbzeit war das Trainerduo zu Recht frustriert. Die ersten 30 Minuten glichen einer Arbeitsverweigerung. So sollte sich jeder Spieler an die eigene Nase fassen und mal über seine Leistung nachdenken. Wenn wir hier gewinnen wollen, dann müssen wir jetzt über uns hinauswachsen, so die Trainer. Mit frisch getankter Energie ging es in die zweite Halbzeit. Die Körpersprache war nun eine ganz andere. In der Abwehr konnten viele Würfe der Gegner pariert werden und im Gegenzug in ein Tor umgewandelt werden. Das Team kämpfte sich Tor für Tor heran und so konnte der VfL in der 40. Spielminute zum 22:22 ausgleichen. Die Gastgeber waren sichtlich verunichert. Durch einen Doppelpack von Philipp Lackinger ging der VfL in der 44. Spielminute mit 25:23 in Führung. Doch der HSC gab sich nicht auf. Durch die kraftbedingte Auswechselung dreier Spieler geriet der Spielfluss der Uetzer etwas ins Stocken. Der HSC erzielte 4 Tore in Folge und führte wieder mit 25:27. In der 56. Spielminute führte der HSC bereits wieder mit 4 Toren (28:32). Doch der Vfl kämpfte weiterhin und konnte in der letzten Spielminute auf 31:32 verkürzen. Auch der letzte Angriff gehörte dem VfL. Doch durch eine angeblich falsch gestellte Sperre entschieden die Unparteiischen auf Freiwurf für die Gastgeber. Somit war das Spiel entschieden. Alle waren sich sicher, dass der VfL den Ausgleichhstreffer noch erzielt hätte, denn die Lücken in der gegnerischen Abwehr waren zum Entscheidungszeitpunkt definitv gerissen. So muss der VfL eine herbe 31:32 Niederlage nach einer lobenswerten Aufholjagd einstecken. Den Punkt hätten wir definitiv verdient gehabt, gab der Trainer Winkel nach dem Spiel zu Protokoll. Alle waren sich aber einig: Mit einer so schlechten Leistung, wie wir sie in den ersten 30 Minuten gezeigt haben, haben wir uns die Niederlage selbst zuzuschreiben.

Es spielten: Jonas Wietfeld (6), Philipp Lackinger (6), Thorben Wietfeld (6/3), Kai Wietfeld (5), Dominique Gallathe (4/1), Maximilian Kelpe (2), Marten Liefke (1), Niklas Benefeldt (1),  Jan Wietfeld, Hendrik Harms, Wilko Margraf, Christian Jäger (TW), Daniel Lüddecke (TW), Sören Hoffmann (TW)

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